Hi,
ich vermute die Ursache auch im Deponit. Kleiner Auszug aus der Produktbeschreibung bei Dennerle:
Huminreiche Naturtorfe sorgen für ein leicht saures Bodenmilieu und schließen Nährstoffe pflanzengerecht auf.
Die im Torf enthaltenen Huminstoffe (genauer: die Fulvosäuren) lösen sich im Wasser. Dabei senken sie den pH-Wert und dunkeln das Wasser ab bzw. färben es bräunlich. Holz (speziell Moorkienwurzeln), das nicht (sehr) lange gewässert wurde, gibt ebenfalls Huminstoffe ab (daher Marions Frage).
Das ist nicht schlimm, außer Du hast ein Malawibecken, bei dem das Wasser im alkalischen Bereich bleiben soll. Aber in dem Fall hättest Du wahrscheinlich eh keinen Nährboden drin …
Viele Aquarianer wollen sogar gezielt dunkles Wasser, z.B. durch Torffilterung, um dem natĂĽrlichen Lebensraum vieler Fische (Stichwort:
Schwarzwasserfluss) näher zu kommen oder auch einfach, weil die Farben der Fische dann schöner wirken. Wobei letzteres natürlich subjektiv ist, genau so wie die Frage, ob Du es beibehalten willst oder nicht.
Wenn es tatsächlich der Bodengrund ist, wirst Du Dich wahrscheinlich dran gewöhnen müssen, zumindest so lange noch Huminstoffe im Deponit sind. Alternative wäre sonst nur, das Zeug komplett raus zu holen – und das ist Arbeit und Schweinerei.
Unabhängig davon würde ich beim nächsten Becken (das bestimmt irgendwann kommt

) ganz auf Nährboden verzichten, ist in meinen Augen reine Geldmacherei. Beim ersten Becken bin ich auch noch drauf reingefallen, aber danach kam nur noch der Bodengrund rein, an die größeren Pflanzen bzw. Bodenzehrer kamen gezielt Düngekugeln (die man, nachdem die Nährstoffe aus dem Deponit u.ä. raus sind, ohnehin braucht) und dann gibt es natürlich noch die tägliche Dosis Flüssigdünger.